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Die
Genschere ist eine Technik der modernen Molekularbiologie, die es
ermöglicht punktgenau genetische Veränderungen, wie sie
bei erblichen Erkrankungen vorkommen, zu korregieren. Diese Methode
wurde in den Jahren 1999-2002 von einer amerikanischen Biotechnologie
Firma für die cystische Fibrose etabliert. Anfang dieses Jahres
konnten unsere amerikanischen Partner zeigen, daß sie in Versuchstieren
die genetische Veränderung, die zur cystischen Fibrose führt,
längerfristig korregieren können.

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In
Zusammenarbeit mit dieser Firma wurde in den Labors des EB-Zentrum
Austria,
Landesklinik für Dermatologie Salzburg, seit 1999 die Genschere
für die Haut weiterentwickelt. Zunächst ging es darum
die Genschere an gesunden Hautzellen im Labor zu testen.
Dabei
zeigen wir, daß ein künstlich erzeugter Gen-Defekt in
Hautzellen durch die Genschere reparierbar ist (siehe oben; 293T=Hautzellen-ähnliche
Zell-linie; hKC= normale Hautzellen; GABEB= Hautzellen eines EB
Patienten).
Diese
Arbeit konnte Ende Juni 2001 erfolgreich abgeschlossen werden und
ist bei der internationalen Zeitschrift Experimental Dermatology
zur Veröffentlichung angenommen.
In der zweiten Phase der Arbeiten soll nun die Mutation in Hautzellen
von EB-Patienten korregiert. Ziel ist es, den Verlust der Haltefähigkeit
der Hautzellen bei EB auszugleichen. Diese Versuche werden derzeit
im Labor unternommen und sollen dann auf Versuchstiere erweitert
werden.
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