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EB Forschung
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EPIDERMOLYSIS
BULLOSA (EB) - ZENTRUM AUSTRIA
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Landesklinik
für Dermatologie, Landeskliniken Salzburg, Müllner Hauptstrasse
48, A-5020 Salzburg
Tel. +43 662 4482-3050, Fax +43 662 4482-3044; e-mail: g.pohla-gubo@salk.at
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Verantwortliche:
Univ.-Prof.Dr.Helmut
Hintner,
Univ.-Doz.Dr.Johann
W. Bauer,
Dr.Gabriele
Pohla-Gubo |
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Hintergrund:
Weltweit leidet etwa einer von 17.000 Menschen an Epidermolysis
bullosa (EB).
In Österreich haben etwa 450 Menschen eine EB, die dadurch
charakterisiert ist, daß die Haut bei geringster mechanischer
Belastung - oft nur Berührung - Blasen bildet. Blasen können
auch an den Schleimhäuten wie im Mund, im Verdauungstrakt und
an der Bindehaut der Augen entstehen.
Die
Ursache der EB liegt in einer erblich bedingten Störung der
Bildung oder Funktion von Eiweißmolekülen der Haut, die
die Oberhaut mit der Lederhaut verbinden. Dabei kommt es je nach
Typ und Verlauf der Erkrankung zu einer mehr oder weniger schweren
Beeinträchtigung des täglichen Lebens. Derzeit gibt es
keine ursächliche Therapie für EB.
An
der Landesklinik für Dermatologie, Landeskliniken Salzburg,
besteht seit 1997 das eb-zentrum austria. An der interdisziplinären
Zusammenarbeit sind in der Zwischenzeit
in 15 Institutionen der Landeskliniken Salzburg über 30 Mediziner,
Therapeuten und Berater
beteiligt. An die Hundert EB-Betroffene stehen in unserer Betreuung.
Ziele
des eb-zentrum austria:
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| 1.
Labordiagnostik: |
·
Typisierung durch IF-Antigen-Mapping, Elektronenmikroskopie etc.
· Molekulargenetik - Mutationsanalysen
· Pränataldiagnostik
· Prädiktivdiagnostik |
| 2.
Medizinische Betreuung: |
·
Vorsorgeuntersuchungen (bes. Hauttumoren)
· Zahnsanierungen in Narkose
· Operationen von Pseudosyndaktylien
· Erstellung und Anpassung von Handschienen
· Einsetzen von Gastrostomata
· Operationen von Plattenepithelkarzinomen
· Eigenhauttransplantate |
| 3.
eb-register austria |
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Richtige
Diagnose und adäquate medizinische Betreuung sind Grundvoraussetzungen
zur Steigerung der Lebensqualität EB-Betroffener. Regelmäßige
Untersuchungen und gegebenenfalls Sanierungen können unnötige
Schmerzen verhindern bzw. vermindern und den PatientInnen erhebliche
Folgekosten ersparen. Das EB-Register Österreich dient v.a.
dem Zweck, möglichst vielen Personen die entsprechende Betreuung
zukommen zu lassen. Darüber hinaus werden wesentliche Daten
zur Klinik und Epidemiologie gewonnen, die letztlich der wissenschaftlichen
Erforschung und Therapie von EB zugute kommen. Das Ziel, die Betroffenen
ursächlich einer Heilung zuzuführen, wird durch internationale
Projekte und Kooperationen vorangetrieben.
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| 4.
Forschung: |
| ·
Ursächliche
(Gen-) Therapie - Gen-Schere (SMaRT-Technik) |
| 5.
Fortbildung: |
·
Teilnahme an internationalen Kongressen
· Organisation von Fortbildungsveranstaltungen für EB-Therapeuten
(1998, 1999)
· Organisation von internationalen Kongressen (Satellite Symp.
1998, ISBM 2001) |
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Kollaborationen
mit Experten:
Jo-David Fine, USA (Register der USA),
Jouni Uitto, USA, (Molekulare Diagnostik)
Lloyd Mitchell, USA (Gentherapie)
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